Manfred Leuchter

Wenn Manfred Leuchter zum Workshop einlädt, kommen die Teilnehmer von überall. Der Münchner entflieht der Wiesn und den Ostfriesen hält es nicht mehr an seiner Nordseeküste. Und es wird dem Ausnahme-Akkordeonisten fleissig auf die Finger geschaut. Auch wenn der seine Kunst nur für „eine Reihe billiger Tricks“ hält: Auch die wollen gekonnt sein.

Am Samstag Abend beim obligatorischen Konzert im ausverkauften Seminarhaus zeigt Manfred Leuchter eindrucksvoll sein Können. Wenn er dabei von seinen Reisen in den Orient erzählt, riecht man die Gewürze auf den Basaren. Greift er in die Tasten, hört man das Leben in Ramallah, den Schmerz beim Abschied von seiner zukünftigen Geliebten oder einfach nur die Schönheit der Musik von Johann Sebastian Bach.

Wenn ich ein Vöglein wär ... Plattdeutsche Balladen ... ... und Starnberger See.

Die zweite Hälfte des Abends wird wie immer von den Schülern gestaltet. Wer bis jetzt noch nicht gemerkt hat, wie vielseitig das Akkordeon sein kann, dem wird das jetzt deutlich vor Augen geführt. Das Programm reicht von plattdeutschen Balladen über ein Duett über den Starnberger See zum Zug der Gänse an der Küste. Nach einem kurzen Auftritt der Gastgeber Joanna und Jan mit eigenen Stücken und einem alten Wiegenlied zu denen Manfred improvisierte, kommt das grosse Finale mit allen Teilnehmern.

Der Abend bleibt noch lange im Ohr. Und auch nach dem Konzert ist noch Musik bis in den Morgen zu hören. Diesmal allerdings eher irisch ...

 

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